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Person · Werdegang · Rolle im Programm

Claudio Fürsatz — wer das Programm führt

Claudio Fürsatz ist Managing Member der 28 Capital Architecture LLC und verantwortet den inhaltlichen Teil von Market Playbook. Er legt dort sein eigenes Portfolio und seine Analysen offen und beantwortet die Fragen der Teilnehmer. Fremdes Kapital verwaltet er nicht, und eine auf die persönliche Vermögenslage zugeschnittene Empfehlung gibt er nicht ab.

Market Playbook Redaktion · August 2026 · Lesezeit 5 Minuten

Der Anfang

Der Einstieg

Claudio Fürsatz kam 2020 an die Märkte, damals 19 Jahre alt. Den Anfang machte nicht der Aktienmarkt, sondern Bitcoin, gekauft bei einem Kurs von rund 6.000 Euro. Im Corona-Crash desselben Jahres kaufte er nach. Kurz darauf kam die erste Aktie dazu: Tesla. Heute ist er 26 Jahre alt, und der Schwerpunkt hat sich längst vom Kryptomarkt zum Aktienmarkt verschoben.

Diese Reihenfolge erklärt einen Teil des heutigen Programms. Wer über Kryptowerte einsteigt, lernt Marktbewegungen zuerst in ihrer schnellen und unangenehmen Form kennen — starke Ausschläge in beide Richtungen, ohne Quartalszahlen, an denen sich eine Einschätzung festmachen ließe. Der Wechsel zu Einzelaktien war weniger ein Themenwechsel als der Versuch, Entscheidungen an nachvollziehbaren Kennzahlen festzumachen.

Der Einschnitt

Der Verlust, der die Methode geprägt hat

An einem einzigen Tag verlor Claudio Fürsatz über 111.000 Euro. Das war eigenes Geld, kein Buchwert in einem Musterdepot, und der Betrag kam nicht zurück. Es gibt an dieser Stelle nichts zu relativieren: Der Verlust war die Folge eigener Entscheidungen, nicht eines unvorhersehbaren Ereignisses.

Der Grund lag nicht in einer einzelnen falschen Position, sondern darin, dass kein festes Regelwerk existierte. Es stand vorher nicht fest, bei welchem Punkt eine Position geschlossen wird, wie groß sie im Verhältnis zum Gesamtdepot überhaupt sein darf und was passiert, wenn der Markt in die andere Richtung läuft. Solange die Kurse stiegen, fiel dieses Fehlen nicht auf. An dem Tag, an dem sie fielen, entschied die Situation und nicht er.

Dieser Abschnitt steht hier, weil er der ehrlichste Teil des Werdegangs ist. Er ist keine Erfolgsgeschichte mit einem Rückschlag in der Mitte, sondern schlicht ein teurer Fehler. Aus ihm entstand die Systematik, die das Programm heute vermittelt — feste Kriterien, bevor eine Entscheidung ansteht, statt einer Bewertung im Moment der Anspannung. Ein solcher Verlust ist kein Beleg für künftige Ergebnisse, weder eigene noch fremde. Er erklärt lediglich, warum das Programm so aufgebaut ist, wie es aufgebaut ist.

Die Rolle

Was er heute im Programm macht

Seine Aufgabe im Programm ist die inhaltliche. Sie besteht aus drei Teilen. Erstens legt er sein eigenes Portfolio offen: welche Positionen er hält, in welcher Gewichtung, und was sich seit der letzten Überprüfung verändert hat. Zweitens veröffentlicht er laufend seine Analysen zur Marktlage und ordnet ein, in welcher Phase sich der Markt aus seiner Sicht befindet. Drittens beantwortet er die Fragen der Teilnehmer im Austausch.

Im Einzelplan kommen wöchentliche Gespräche hinzu. Dort geht es um die Anwendung der Systematik auf ein bestehendes Depot, also um Fragen der Aufteilung, der Reihenfolge und des Umgangs mit Positionen, die nicht aufgehen. Die Entscheidung trifft in jedem Fall der Teilnehmer selbst.

Nicht alles im Programm liegt bei ihm. Die technische und organisatorische Seite verantwortet ein Mitgründer — Zugänge, Ablauf und Betrieb laufen nicht über die inhaltliche Rolle. Welche Bestandteile das Programm im Einzelnen umfasst, steht in der Übersicht zum Angebot, die Preise auf der Seite zu den Kosten.

Die Grenzen

Was er nicht macht

Ebenso wichtig wie die Aufgabe ist ihre Abgrenzung, und zwar in drei Punkten. Er verwaltet kein fremdes Kapital. Es gibt keine Kontovollmacht, keine Verwahrung und keine Befugnis, im Namen eines Teilnehmers Aufträge zu erteilen. Depot und Broker bleiben ausschließlich in dessen Verfügung, und jede Order erteilt er selbst.

Er gibt keine auf die persönliche Vermögenslage zugeschnittene Empfehlung ab. Er prüft weder Einkommen noch Verbindlichkeiten, weder Rücklagen noch Anlageziele einer bestimmten Person. Was im Programm gezeigt wird, richtet sich an alle Teilnehmer gleichermaßen. Ob es zur eigenen Situation passt, bleibt die Beurteilung des Teilnehmers — gegebenenfalls gemeinsam mit einer Person, die dafür zugelassen ist.

Rechtlich eingeordnet: Die Tätigkeit von Claudio Fürsatz im Programm ist Bildung und Austausch. Sie ist keine Anlageberatung nach KWG und keine Vermögensverwaltung. Anlageberatung im Sinne des Gesetzes setzt eine persönliche, auf die Verhältnisse eines einzelnen Anlegers zugeschnittene Empfehlung voraus — genau die findet hier nicht statt. Eine Zusage auf eine bestimmte Wertentwicklung gibt es ebenfalls nicht.

Einordnung

Was Claudio Fürsatz im Programm einbringt, ist die eigene Vorgehensweise samt der Erfahrung, die zu ihr geführt hat — offengelegt, nachvollziehbar und ohne Zugriff auf das Geld der Teilnehmer. Was er nicht einbringt, ist eine Zusage auf ein Ergebnis. Beides gehört zusammen und sollte vor einer Entscheidung nebeneinander stehen.

Diese Seite beschreibt seine Rolle im Angebot. Wer den Werdegang der Person unabhängig davon nachlesen möchte, findet ein ausführliches Profil auf seiner persönlichen Seite. Welche Angaben zum Anbieter nachprüfbar sind, steht auf der Seite zu den nachprüfbaren Angaben.

Häufige Fragen

Fragen zur Person und ihrer Rolle

Welche Rolle hat Claudio Fürsatz bei Market Playbook?

Er verantwortet den inhaltlichen Teil und ist zugleich Managing Member der 28 Capital Architecture LLC. Konkret legt er sein Portfolio und seine Analysen offen, ordnet die Marktlage ein und beantwortet die Fragen der Teilnehmer. Im Einzelplan kommen wöchentliche Gespräche hinzu. Die technische und organisatorische Seite verantwortet ein Mitgründer.

Verwaltet er das Geld der Teilnehmer?

Nein. Es besteht zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf fremdes Kapital: keine Kontovollmacht, keine Verwahrung, keine Befugnis, Aufträge zu erteilen. Depot und Broker bleiben in der alleinigen Verfügung der Teilnehmer, die jede Order selbst auslösen. Wer die Entscheidungen abgeben möchte, sucht eine Vermögensverwaltung und nicht dieses Programm.

Seit wann ist er an den Märkten aktiv?

Seit 2020, damals im Alter von 19 Jahren. Der Einstieg erfolgte über den Kryptomarkt, zuerst mit Bitcoin bei einem Kurs von rund 6.000 Euro und einem Nachkauf im Corona-Crash. Tesla war seine erste Aktie. Heute ist er 26 Jahre alt, und der Schwerpunkt liegt auf dem Aktienmarkt.

Was hat es mit dem Verlust von 111.000 Euro auf sich?

An einem einzigen Tag verlor er über 111.000 Euro eigenen Kapitals. Der Verlust ging auf Entscheidungen ohne festes Regelwerk zurück: Es stand vorher weder fest, wann eine Position geschlossen wird, noch wie groß sie sein darf. Aus dieser Erfahrung entstand die Systematik, die das Programm heute vermittelt.