Dieses Portal wird von der 28 Capital Architecture LLC betrieben — dem Anbieter von Market Playbook. Die Inhalte stellen das eigene Angebot dar.
Market Playbook

Anbieter-Überblick · Erfahrungen · Einordnung

Market Playbook Erfahrungen: Was Teilnehmer berichten und für wen das Programm passt

Market Playbook ist ein kostenpflichtiges Lernangebot rund um Aktien und Marktzyklen, betrieben von der 28 Capital Architecture LLC. Es richtet sich an Anleger, die bereits investiert sind und ihre Entscheidungen systematisieren möchten. Es ist keine Vermögensverwaltung, keine Anlageberatung und enthält keine Zusage auf eine Rendite.

Market Playbook Redaktion · August 2026 · Lesezeit 7 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

Eine systematische Erhebung von Teilnehmerrückmeldungen liegt nicht vor. Deshalb steht hier keine Bewertung und keine Durchschnittsnote. Was sich aus den Angaben des Anbieters sachlich festhalten lässt:

Auf einen Blick

Anbieter
28 Capital Architecture LLC
Sitz
Sheridan, Wyoming, Vereinigte Staaten
Gegründet
[Gründungsjahr — noch zu ergänzen]
Vertreten durch
Claudio Fürsatz, Managing Member
Format
Discord-Zugang, Portfolio und Analysen des Gründers, WhatsApp-Gruppe mit den Gründern; im Einzelplan zusätzlich wöchentliche Gespräche
Inhalte
Langfristiges Portfolio aus Einzelaktien, Einordnung von Marktzyklen sowie ein kleiner, bewusst spekulativer Teil (unter anderem Kryptowerte)
Zielgruppe
Etwa 30 bis 70 Jahre, mindestens 10.000 bis 20.000 Euro bereits investiert
Laufzeit
[Laufzeit und Kündigung — noch zu ergänzen]
Kosten
Ab 3.500 Euro — Preise und Leistungen im Detail

Das Angebot

Was Market Playbook ist

Market Playbook ist ein Programm aus drei Bestandteilen: einem Zugang zu einer Community, der laufenden Einsicht in Portfolio und Analysen des Gründers sowie einem direkten Austausch mit ihm. Es ist kein Videokurs, den man einmal durcharbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf laufender Einordnung — also darauf, was eine Marktlage für die eigenen Positionen bedeutet.

Inhaltlich geht es um zwei Dinge. Erstens um Marktzyklen: Aktienmärkte bewegen sich nicht gleichmäßig, sondern in Phasen, in denen jeweils andere Faktoren den Kurs bestimmen. Wer diese Phasen unterscheiden kann, trifft andere Entscheidungen als jemand, der nur auf den Tageskurs schaut. Zweitens um Systematik im Portfolio: nach welchen Kriterien eine Position aufgenommen, gehalten oder abgebaut wird, und wie sich das Ganze aufteilt.

Ein Teil des Ansatzes ist ausdrücklich spekulativ. Neben dem langfristigen Kern aus Einzelaktien behandelt das Programm einen kleinen Anteil an Positionen mit hohem Risiko, darunter Kryptowerte. Dieser Teil kann vollständig ausfallen. Er wird hier genannt, weil eine Beschreibung, die ihn weglässt, unvollständig wäre — und weil er der Grund ist, warum das Angebot für einen Teil der Interessenten nicht passt.

Zur rechtlichen Einordnung: Market Playbook ist ein Bildungs- und Austauschangebot. Es ist kein Broker, verwaltet kein fremdes Kapital und erbringt keine Anlageberatung nach KWG. Es wird keine Rendite zugesagt, und es gibt keine individuelle Empfehlung für eine bestimmte Vermögenslage. Jede Anlageentscheidung treffen die Teilnehmer eigenverantwortlich und tragen das Verlustrisiko selbst.

Die Person dahinter

Der Gründer: Claudio Fürsatz

Claudio Fürsatz stieg 2020 mit 19 Jahren in die Märkte ein — zuerst über Bitcoin bei einem Kurs von rund 6.000 Euro, im Corona-Crash kaufte er nach. Tesla war seine erste Aktie. In den folgenden Jahren baute er ein Portfolio auf, das er seither offenlegt.

Der Teil seiner Geschichte, der für dieses Angebot am meisten erklärt, ist kein Gewinn, sondern ein Verlust. An einem einzigen Tag verlor er über 111.000 Euro. Das Geld war real, der Verlust war vermeidbar, und er ging auf Entscheidungen zurück, die er ohne festes Regelwerk getroffen hatte. Genau daraus entstand die Systematik, die das Programm heute vermittelt: nicht als theoretisches Modell, sondern als Reaktion auf einen Fehler, der teuer war.

Heute besteht seine Rolle darin, sein Portfolio und seine Analysen offen zu teilen und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Was er ausdrücklich nicht tut: fremdes Kapital verwalten oder eine auf die persönliche Vermögenslage zugeschnittene Empfehlung abgeben. Ein ausführliches Profil steht auf seiner persönlichen Seite, der Bezug zum Programm auf unserer Seite zur Person.

Der Aufwand

Was das Programm verlangt

Das Angebot nimmt niemandem Entscheidungen ab. Wer beitritt, bekommt Einordnung und Austausch, muss aber weiterhin selbst kaufen, halten und verkaufen. Das ist der zentrale Unterschied zu einer Vermögensverwaltung — und der Punkt, an dem ein Teil der Interessenten falsche Erwartungen mitbringt.

Zeitlich sollte man mit einigen Stunden im Monat rechnen: für die laufenden Analysen, den Austausch und die eigene Nachbereitung. Wer sich gar nicht mit seinem Depot beschäftigen möchte, wird den Nutzen nicht heben. Die Lernkurve ist am Anfang am steilsten, weil zunächst Begriffe und Systematik sitzen müssen, bevor die laufenden Einschätzungen überhaupt einordbar sind.

Hinzu kommt eine Voraussetzung, die sich nicht durch Fleiß ersetzen lässt: ein bereits investiertes Vermögen in der Größenordnung von mindestens 10.000 bis 20.000 Euro. Bei kleineren Beträgen steht der Programmpreis in keinem sinnvollen Verhältnis zum möglichen Effekt.

Die Eingrenzung

Für wen Market Playbook passt — und für wen nicht

Passt

  • Anleger, die bereits 10.000 bis 20.000 Euro oder mehr investiert haben und den Überblick über ihre Positionen verlieren
  • Wer Entscheidungen bisher aus dem Bauch trifft und dafür ein nachvollziehbares Raster sucht
  • Wer sich mit dem Thema befassen möchte, aber die Einarbeitung nicht allein über frei verfügbare Quellen leisten will
  • Wer bereit ist, einen kleinen Teil des Kapitals bewusst spekulativ einzusetzen und einen Totalausfall dieses Teils verkraften kann

Passt nicht

  • Wer weniger als 10.000 Euro investiert hat — der Preis steht dann in keinem Verhältnis zum Nutzen
  • Wer Schulden abbaut oder keine Rücklage hat. Beides gehört vor eine Anlageentscheidung, nicht danach
  • Wer eine Vermögensverwaltung sucht und die Entscheidungen abgeben möchte. Das leistet das Programm ausdrücklich nicht
  • Wer eine feste oder zugesagte Rendite erwartet. Eine solche Zusage gibt es nicht und darf es nicht geben
  • Wer keinen spekulativen Anteil im Portfolio haben möchte — ein Teil der Inhalte ist dann für ihn ohne Wert
  • Wer keine Zeit für die eigene Nachbereitung erübrigen kann

Einordnung

Market Playbook ist ein Lernangebot im oberen Preissegment für Anleger, die bereits investiert sind und ihre Entscheidungen ordnen möchten. Der Nutzen hängt weniger vom Programm ab als davon, ob jemand die Voraussetzungen mitbringt: vorhandenes Kapital, Grundwissen und die Bereitschaft, weiterhin selbst zu entscheiden.

Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sollte das Angebot nicht buchen — unabhängig davon, wie überzeugend die Inhalte sind. Und wer eine verlässliche Rendite sucht, sucht etwas, das am Kapitalmarkt niemand zusagen kann. Ein Einstieg lässt sich zunächst über das kostenlose Einführungsangebot prüfen, bevor eine kostenpflichtige Entscheidung ansteht.

Häufige Fragen

Fragen, die vor einer Entscheidung aufkommen

Ist Market Playbook seriös?

Anbieter, Sitz, Steuernummer und Verantwortlicher sind im Impressum nachprüfbar angegeben: 28 Capital Architecture LLC, Sheridan im US-Bundesstaat Wyoming, EIN 98-1959983, vertreten durch Claudio Fürsatz. Das Angebot ist ein Bildungsprogramm ohne Zugriff auf fremdes Kapital. Eine ausführliche Einordnung steht auf der Seite zu den nachprüfbaren Angaben.

Was kostet Market Playbook?

Der Basic-Plan kostet 3.500 Euro und umfasst den Community-Zugang, die Analysen und die Gruppe mit den Gründern. Der Einzelplan enthält zusätzlich wöchentliche Gespräche; sein Preis wird auf der Seite zu den Kosten ausgewiesen, sobald er feststeht. Ein kostenloses Einführungsangebot geht der Entscheidung voraus.

Wird mein Geld verwaltet?

Nein. Market Playbook hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Kapital der Teilnehmer. Es gibt keine Kontovollmacht, keine Verwahrung und keine Ausführung von Aufträgen. Depot und Broker bleiben in der alleinigen Verfügung der Teilnehmer, die jede Order selbst erteilen.

Ist das eine Anlageberatung?

Nein. Anlageberatung im Sinne des Kreditwesengesetzes ist eine persönliche Empfehlung, die auf die Vermögensverhältnisse und Ziele einer bestimmten Person zugeschnitten ist. Market Playbook vermittelt Wissen und Einordnung an alle Teilnehmer gleichermaßen und prüft keine individuelle Vermögenslage. Eine solche Prüfung wäre erlaubnispflichtig.

Wer steckt hinter Market Playbook?

Betreiber ist die 28 Capital Architecture LLC mit Sitz in Sheridan, Wyoming. Vertreten wird sie durch Claudio Fürsatz als Managing Member. Er ist zugleich das inhaltliche Gesicht des Programms; die technische und organisatorische Seite verantwortet sein Mitgründer. Kontakt und Ladungsanschrift stehen im Impressum.

Für wen ist das Programm nicht geeignet?

Für alle, die weniger als etwa 10.000 Euro investiert haben, die Schulden abbauen oder keine Rücklage besitzen, die Entscheidungen abgeben möchten oder die eine zugesagte Rendite erwarten. Auch wer keinen spekulativen Anteil im Portfolio wünscht, nutzt nur einen Ausschnitt. Details stehen auf der Seite zur Eingrenzung.

Gibt es ein kostenloses Angebot?

Ja. Vor jeder kostenpflichtigen Entscheidung steht ein kostenloser Einführungsteil, der die Herangehensweise zeigt. Er verpflichtet zu nichts und erfordert keine Zahlungsdaten. Er eignet sich, um zu prüfen, ob Tonfall und Systematik zur eigenen Vorstellung passen.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Ein bereits bestehendes Depot, Grundkenntnisse über Aktien und Ordertypen, einige Stunden Zeit im Monat sowie die Bereitschaft, weiterhin selbst zu entscheiden. Vorwissen auf Fachniveau ist nicht nötig, aber ein vollständiger Einstieg ohne jede Erfahrung führt erfahrungsgemäß zu Enttäuschung.

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